Ablauf eines Notrufs
Ablauf eines Notrufs
Ablauf eines Notrufs
Inhalt dieses Artikels
Ablauf eines Notrufs
Ruhe bewahren
Eigene Sicherheit und die der Beteiligten prüfen.
Überblick über die Lage verschaffen.
Telefonnummer wählen
Europaweit: 112
Polizei: 110
Notrufschema anwenden („5-W-Fragen“)
- Wo ist der Notfall? – Genaue Adresse, Etage, Zugangshinweise.
- Was ist passiert? – Unfall, Brand, plötzliche Erkrankung etc.
- Wie viele Verletzte/Betroffene? – Zahl und ggf. besondere Umstände (Kinder, Schwangere).
- Welche Art von Verletzungen/Erkrankungen? – z. B. bewusstlos, starke Blutung, Atemstillstand.
- Warten auf Rückfragen – Gespräch nicht selbst beenden, bis die Leitstelle dies tut.
Danach
Erste-Hilfe-Maßnahmen fortsetzen.
Rettungskräfte einweisen.
Ziel und Zweck im Arbeitsschutz
Ein korrekt abgesetzter Notruf stellt sicher, dass im Ernstfall schnell die richtigen Rettungskräfte am richtigen Ort eintreffen, um Leben zu retten, Sachschäden zu begrenzen und Gefahren zu beseitigen.
Häufige Fehler / Risiken
Unvollständige oder ungenaue Ortsangaben.
Gespräch zu früh beenden.
Keine Rückmeldung zur Anzahl der Betroffenen.
Fehlende Kenntnis der betrieblichen Zugangswege für Rettungsdienst.
Siehe auch
• Erste-Hilfe-Organisation im Betrieb
Rechtsgrundlagen
- § 323c StGB (Unterlassene Hilfeleistung): Macht es strafbar, bei einem Unglück nicht zu helfen, wenn dies ohne erhebliche eigene Gefahr möglich ist – dazu gehört auch das Absetzen eines Notrufs.
- § 10 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) – Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen
- DGUV Vorschrift 1, §§ 24–28
- DGUV Regel 100-001