Allergische Reaktionen
Allergische Reaktionen
Allergische Reaktionen
Inhalt dieses Artikels
Definition
Eine allergische Reaktion ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Stoffe (Allergene), wie z. B. Pollen, Nahrungsmittel oder Insektengifte. Sie kann lokal (z. B. Hautrötung) oder systemisch (z. B. anaphylaktischer Schock) auftreten und erfordert je nach Schweregrad sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen.
Ziel und Zweck im Arbeitsschutz
Das Erkennen und Vermeiden allergieauslösender Stoffe sowie die schnelle Behandlung einer allergischen Reaktion sollen Gesundheitsschäden verhindern und im Extremfall Leben retten. Arbeitgeber müssen in der Gefährdungsbeurteilung allergene Risiken berücksichtigen und entsprechende Schutzmaßnahmen treffen.
Häufige Fehler / Risiken
• Unterschätzen der Schwere einer Reaktion
• Fehlende oder abgelaufene Notfallmedikamente
• Keine Kenntnis der individuellen Allergien von Beschäftigten
Siehe auch
• Anaphylaktischer Schock
• Notruf (Ablauf)
Rechtsgrundlagen / Normen
• Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), § 5 – Gefährdungsbeurteilung (Berücksichtigung individueller gesundheitlicher Risiken)
• DGUV Regel 112-190 – Benutzung von Atemschutzgeräten (bei allergieauslösenden Stoffen)
• DGUV Information 204-021 – Erste Hilfe bei allergischen Reaktionen
• TRGS 907 – Verzeichnis sensibilisierender Stoffe
• ISO 45001, Abschnitt 8.2 – Notfallvorsorge und -reaktion (international)